EUPEN
Du überquerst die alte Weserbrücke. Am Ende der Brücke biegst du links ab in den Selterschlag. Damit hast du deine Grundrichtung für heute schon gefunden: du wanderst nach Süden. An der neuen Brücke überquerst du die Malmedyer Straße und kommst zu der Stelle, wo die Hill in die Weser fließt. Du folgst nun der „Hill“, sie wird heute für lange Zeit dein „Wegbegleiter“ sein. Du verlässt Eupen über den Ortsteil „Hütte“ und wanderst am Schwimmbad und am Tennispark vorbei und kommst schon bald in den Hertogenwald. Du folgst geradeaus der breiten Waldstraße bis zur „Schwarzen Brücke“.
3,2 Km - SCHWARZE BRÜCKE
An der „Schwarzen Brücke“ fließt die Soor (ein weiterer Vennbach) in die Hill. Du wanderst links über die schmale schwarze Brücke und sofort nach Verlassen der Brücke nach rechts in einen schmalen Pfad. Ab jetzt wird es sportlich, auf schmalen Pfaden geht es durch den Fichtenwald. Das Wurzelwerk verlangt deine ganze Aufmerksamkeit. Doch nach kurzer Zeit erreichst du wieder einen breiten Forstweg und nachdem du insgesamt 7 gute Km unterwegs bist, kommst du zur Hilltalsperre. Nach der Hilltalsperre wird der Weg wieder schmal und anspruchsvoller. Das Tal wird enger und der Uferbereich der Hill ist teilweise recht steil. Nachdem du 14 Km unterwegs bist, erreichst du den „Herzogenhügel“.
11,3 Km - HERZOGENHÜGEL
Hier fordert dich unsere weiß/rote Markierung auf, die Hill zu überqueren. Vor ein paar Jahren hat die Forstverwaltung hier einen neuen Steg errichtet. Das macht den Übergang problemlos. Vorher musste man durch eine Furt und über Steine durch den Bach, um zur anderen Seite zu gelangen. Hier hat sich so mancher nasse Füße geholt. Wenn die Hill zu viel Wasser führte, war eine Bachdurchquerung nahezu unmöglich. Deshalb hat GR-Sentiers schon seit langem hier ab Herzogenhügel eine alternative Strecke eingerichtet. Du erkennst sie an dem mit einem weißen Querbalken versehenen Wanderzeichen.
Wer also am Herzogenhügel nicht mehr so ganz fit ist, sollte sich besser für die Alternativstrecke (Variante) entscheiden. Bist du hier allerdings noch „gut zu Fuß“, dann solltest du dieses Teilstück genießen, es ist sicher einer der Höhepunkte auf der Ostbelgien-Route. Du hältst dich an die Originalroute und überquerst die Brücke. Jetzt wanderst du am linken Hillufer weiter (beim Wandern ist der Bach immer links von dir) und kommst durch ein sehr schönes Auenwaldgebiet. Dein Weg führt dich dabei durch den großen und den kleinen Bongard (Grand Bongard – Petit Bongard).
Der Weg ist allerdings nicht so einfach zu bewältigen und vor allem bei nassem Wetter teilweise „morastig“. Nach einem abenteuerlichen Weg entlang der Hill verlässt du das Hilltal über die Brücke „Marie Anne Libert“. Auf der anderen Seite steigst du zwischen knorrigen Bäumen einen Hügel hinauf. Hier oben am Rand des Wallonischen Venns musst du erst einmal die herrliche Vennlandschaft genießen. Dein Wanderweg verläuft zwischen – rechts einem Waldgürtel und links dem Wallonischen Venn – am Vennrand entlang weiter nach Süden.
Rechts voraus siehst du in der Ferne den Turm vom Signal de Botrange. Nachdem du den Venngürtel kurz verlassen hast, gehst du durch einen schmalen Waldgürtel genannt „La Béôle“. Hier kommt von Monschau hoch der GR56 und wird dich bis zum Naturparkzentrum begleiten.
4 Km - LA BEOLE
Du gehst jetzt am linken Rand des Wallonischen Venns entlang. In der Senke überquerst du die Rur und bleibst weiter am Vennrand. An dem Ort genannt „Haie du Souk“ wanderst du geradeaus und überquerst die Hauptstraße N676. Das Naturparkzentrum befindet sich vor dir.
4 Km - NATURPARKZENTRUM BOTRANGE
Hier endet die heutige Etappe.