GR 56 - Malmedy - Bütgenbach (22,8 km)

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GR 56 - Etappe Malmedy / Bütgenbach

Fernwanderweg • Malmedy
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Tourismusagentur Ostbelgien
  • See Bütgenbach
    / See Bütgenbach
    Foto: Bild: Dominik Ketz, Tourismusagentur Ostbelgien
  • Malmedy
    / Malmedy
    Foto: Bild: Dominik Ketz, Tourismusagentur Ostbelgien
  • Schloss Reinhardstein
    / Schloss Reinhardstein
    Foto: Bild: eastbelgium.com, Tourismusagentur Ostbelgien
  • See Robertville
    / See Robertville
    Foto: Bild: RSI Robertville, Tourismusagentur Ostbelgien
Karte / GR 56 - Etappe Malmedy / Bütgenbach
150 300 450 600 750 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22

Vieles liegt ja bekanntlich im Sinne des Betrachters, aber es ist wohl kaum übertrieben zu sagen, dass diese Etappe die spannendste auf dem GR 56 ist. Das trifft zumindest dann zu, wenn schmale naturbelassene Pfade entlang eines Kamms und richtig tiefe Blicke in enge Täler bevorzugt werden.

schwer
22,8 km
7:27 Std
259 hm
488 hm

Das Ganze gespickt mit einzigartigen Naturerlebnissen und kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten und fertig ist das Rezept für pure Wanderfreuden. Anstrengend ist es auch ein bisschen, aber zur Belohnung gibt es gleich noch einen erfrischenden See dazu!

In Robertville selbst ist das ganze Jahr über immer etwas los, besonders zu empfehlen sind die traditionell bodenständigen Dorffeste. Mit einem Seitenarm grenzt der Stausee nördlich direkt an seinen Namensgeber, der Ortschaft Robertville. Die Wanderung führt am südlichen Ufer des sich durchs Tal windenden Sees entlang. Überaus reizvoll ist die Mischung aus unmittelbarer Wassernähe, urigen Pfaden und stillen Plätzen. Das verleitet natürlich allzu schnell, sich hier noch mal hinzusetzen und dort noch mal zu rasten.

Der Abschied von dem lieblichen See fällt sicher etwas leichter durch die Gewissheit, dass es in Bütgenbach ebenfalls einen Stausee zur Freude aller wandernden Wasserratten gibt. Der Weg dorthin führt auf bequem zu laufenden Wegen immer entlang der naturbelassenen Warche. Gutes Schuhwerk ist hingegen für den Abschnitt von Plattenberg bis Weywertz gefragt, denn hier muss grober Schotter bewältigt werden.

Autorentipp

Burg Reinhardstein - Führungen am Wochenende und Feiertagen möglich. Vor Ort gibt es ebenfalls eine kleine Restauration mit regionalen Produkten. 

outdooractive.com User
Autor

Tourismusagentur Ostbelgien

Aktualisierung: 23.10.2018

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
562 m
341 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Burg Reinhardstein
Hotel-Restaurant Lindenhof
Restaurant Esprit Sain
Hotel Restaurant Albert 1er
Restaurant Brüls

Sicherheitshinweise

Keine besonderen Sicherheitshinweise. Hunde müssen an der Leine geführt werden.

Ausrüstung

Wanderschuhe empfohlen.

Weitere Infos und Links

Tourismusagentur Ostbelgien

Hauptstraße 54

4780 St.Vith

Tel. +32 80 22 76 64

info@ostbelgien.eu

www.ostbelgien.eu

Start

Malmedy – Place Albert Premier. GPS-Start-Koordinaten 50.425433,6.029236 (546 hm)
Koordinaten:
Geographisch
50.436161 N 6.212250 E
UTM
32U 302037 5590841

Ziel

Bütgenbach – Talsperre. GPS- Koordinaten 50.426068,6.028450

Wegbeschreibung

MALMEDY - Der Place Albert I ist das Zentrum von Malmedy. Hier gibt es eine ganze Reihe Unterkünfte, Restaurants und Geschäfte. Rechts von uns im Haus 29a befindet sich das Haus für Tourismus (Maison de Tourisme) die Tourismusagentur Ostbelgien TAO. Dort gibt es alle Infos die der Wanderer so braucht, Wanderführer, Wanderkarten usw. Wir wandern heute weiter auf dem GR56  und wählen die Variante Warche. Die Warche die uns auf der vorherigen Etappe ja schon ein Stück begleitet hat, kommt aus einem Quellgebiet zwischen Hünningen und Losheimergraben. Der Warche folgen wir jetzt auf den nächsten Etappen kontinuierlich flussaufwärts.

Wir wandern in Eifel und Ardennen, somit in einem Mittelgebirge. Das werden wir bei der heutigen Etappe sicher spüren, denn es geht ständig bergauf und bergab. Auch sind die Wanderpfade teilweise sehr schmal und setzen schon einige Trittsicherheit voraus. Vor allem bei nassem Wetter ist Vorsicht geboten. Hier in Malmedy auf dem Albert Platz (Place Albert I) vor dem "Maison du Tourisme" starten wir unsere heutige Etappe. Auf der gegenüberliegenden Seite sehen wir die Taverne St Pierre. Rechts daneben ist ein Torbogen, unter dem gehen wir durch und sind dann in der rue du Petit Vinâve. Weiter, über holpriges Kopfsteinpflaster, geht es durch die rue Grètèdar den Berg hoch bis wir den Kalvarienberg erreichen.

Sobald wir den Kalvarienberg oder Kreuzweg erreicht haben steigen wir über eine steile Treppe hoch zu einer Kapelle. Wir halten uns rechts und klettern weiter in Serpentinen den Berg hoch bis zum Kreuz von Chôdes und gehen weiter bergan bis wir die Kapelle von Livremont erreicht haben. Gut dass wir heute Morgen ein anständiges Frühstückt hatten. Doch die schöne Aussicht auf das unten im Tal liegende Malmedy ist Lohn für die Mühe. Bei der Kapelle biegt unser Wanderweg ab und führt uns auf einen breiten Weg vorbei an eine Ferienhaussiedlung (La petite Montagne). Wir gehen jetzt geradeaus weiter bis zum Kreisverkehr im Zentrum von Chôdes. Chôdes und das anschließende G'Doumont sind zu Malmedy gehörende Dörfchen.  

2,8 Km CHODES

Unsere weiß-roten Wanderzeichen führen uns geradeaus über die rue Al Gofe durch die kleinen Ortschaften. An der nächsten Weggabelung biegen wir scharf nach links ab und gehen über den schmalen asphaltierten Wirtschaftsweg weiter. Bald teilt sich der Weg, wir halten uns rechts und bleiben auf der asphaltierten Gasse. Diese führt uns bergab auf ein kleines Wäldchen zu. Doch kurz bevor wir das Waldstück erreichen, müssen wir nach rechts in einen schmalen Pfad einsteigen. Jetzt geht es (in östlicher Richtung) wieder bergan. Wir wandern an einem Weidezaun entlang. Unser Weg schlängelt sich weiter hoch oben über dem Tal in einem ständigen auf und ab. Es ist sehr schwer eine präzise Beschreibung für diesen Weg zu machen, doch in der Regel - wenn man aufmerksam ist - kann man sich auf die weiß-roten GR Wanderzeichen verlassen. Unsere Grundrichtung bestimmt die Warche die unten tief im Tal fließt und der wir jetzt immer in Richtung Quelle folgen.

Mal sind es breite Waldwege mal wieder schmale Pfade auf denen wir hier wandern. Es gibt steile Abstiege und dann wieder schweißtreibende Anstiege. Interessant ist sicher immer wieder die schöne Aussicht über das Warchetal. Nach einiger Zeit kommen wir zu einem Aussichtspunkt. Die Felsformation trägt die lustige Bezeichnung "Nez de Napoleon" (Nase von Napoleon). Unten im Tal kommt jetzt die Burg Reinhardstein in Sicht, ein weiteres Fotomotiv. Je nach Vegetation und Wassermenge ist auf der anderen Talseite auch ein schmaler aber 60 Meter hoher Wasserfall zu sehen - es soll der höchste in Belgien sein.

Über unseren GR56 geht es nun mal wieder steil abwärts ins Tal. Dann kommen wir zu der Stelle wo (von unten aus dem Tal) ein weiterer GR Weg hoch kommt. Er wird als "Liaison Bayehon" bezeichnet und ist die Verbindung (= Liaison) die vom Venn Plateau über den Bayehon  Bach kommt und sich hier mit unserem GR wieder vereint. 

6,2 Km FOLGEN SIE DER RICHTUNG “WALK”

Achtung: Jetzt hier nicht weiter ins Tal gehen, es sei denn man möchte noch die Burg Reinhardstein besichtigen, die ja unten im Tal zu sehen ist. Von der Burg kann man auch zur Staumauer der Talsperren von Robertville weiter wandern. Man kommt vor der Staumauer aus, die muss dann überquert werden. Auf der anderen Seite ist man dann wieder zurück auf unseren GR56.

Wir bleiben auf dem GR56 Variante Warche und machen einen Schritt über ein kleines Bächlein, danach steigen wir sofort wieder steil bergan. Oben wird der Pfad wieder etwas ebener und bald erreichen wir den Waldrand. Unser Pfad bringt uns jetzt sehr schnell zum Parkplatz an der Staumauer der Talsperre von Robertville.                    

0,6 Km TALSPERRE VON ROBERTVILLE

Wir bleiben auf dieser Seite des Staudamms und überqueren nur die Straße. Gegenüber (vor der Verkehrsampel) gehen wir ein paar Schritte geradeaus weiter. Vor der Einfahrt zu einem Privatgrundstück biegt unser Wanderweg wieder links ab. Jetzt folgen wir einem schmalen Pfad der am Seeufer entlang führt. Hier ist einige Konzentration gefordert sonst landet man unfreiwillig im See. Über einen Zulauf des Stausees führt uns unser Weg, eine schmale Holzbrücke bringt uns zur anderen Seite. Nach ein paar Stufen gehen wir rechts weiter bis zur nächsten Verzweigung. Dort biegen wir um 180 Grad nach links ab und nehmen den breiten Waldweg. Schon bald sehen wir wieder den See und nach einiger Zeit auch die etwa 130m lange „Haelen Brücke“ mit ihren 8 Doppelpfeilern.

2,9 Km PONT DE HAELEN

Etwas oberhalb vom „Hotel des Bains“ erreichen wir die Straße. Nachdem wir diese mit der nötigen Vorsicht überqueret haben, gehen wir ein kurzes Stück Richtung Brücke. Rechts vor der Brücke führt unser Wanderweg wieder zum Seeufer zurück. Jetzt folgen wir dem schmalen Uferweg solange bis wir einen Campingplatz erreichen. Der Weg bringt uns seitlich an dem Campingplatz vorbei. Etwas oberhalb erreichen wir die Straße. Dort biegen wir erst links ab und dann nach ein paar Metern verlassen wir dann wieder nach links die Straße. Wir kommen zurück zum Seeufer und folgen dem Pfad bis zum Ende, dort trifft er dann wieder auf die Straße. Wir gehen hier am Ende des Sees über die Brücke.

Nachdem wir die Brücke überquert haben verlassen wir die Straße wieder und steigen - halb links - über einen schmalen Pfad den Berg hoch. Rechts von uns sehen wir die Straße die wir gerade verlassen haben und die ersten Häuser von „Outrewarche“.

2,2 Km OUTREWARCHE

An einem Zaun halten wir uns scharf rechts und wandern wieder zur Straße zurück. Die müssen wir nunmehr überqueren und biegen in den gleich gegenüber liegenden Wirtschaftsweg ab. Unten kommen wir zurück zum Ufer der Warche und folgen nunmehr dem Fluss ein ganzes Stück.

Doch noch einmal müssen wir das Warchetal verlassen. Unser Weg führt uns erst am Waldrand hoch und dann im großen Bogen um ein Wiesengelände herum bis zu einer breiten Gasse. Vor uns sehen wir den Bahndamm der ehemaligen Vennbahn. Wir folgen der  nach rechts und kommen wieder zum Fluss. Unten im Tal, kurz vor der Brücke, bietet uns eine Schutzhütte eine willkommene Gelegenheit unseren Rucksack zu öffnen.

Nach der Stärkung gehen wir nicht über die Brücke sondern bleiben auf der hiesigen Seite. Wir folgen weiter der Warche flussaufwärts in Richtung Weywertz. Genau vor einer tunnelartigen Eisenbahnunterführung, die zu einem Steinbruch führt, klettern wir rechts über einen schmalen Pfad zum Bahndamm hoch. Der alte Bahndamm ist heute ein Teil des RAVeL Wegs und glatt asphaltiert. Wir bleiben auf dem RAVeL und überqueren die Mühlenstraße auf Höhe eines Autohauses. Den asphaltierten RAVeL Fahrrad- und Wanderweg nutzen wir noch ein paar hundert Meter, dann verlassen wir den RAVeL Weg wieder. Wir folgen jetzt dem parallel zum ehemaligen Bahndamm verlaufendem  Pfad bis wir zur nächsten Straße kommen.

4,0 Km WEYWERTZ

An der Straße biegen wir links ab und kommen bald wieder ins Tal und über die Warche. Nach der Brücke müssen wir nun ein paar hundert Meter auf der Straße in Richtung Nidrum gehen bis unser GR56 Weg nach rechts durch ein Wäldchen wieder ins Flusstal abbiegt.  Zur Info: Folgt man der weiter der Straße kommt man nach etwa 700 Meter in das Dorf Nidrum

Wir durchwandern jetzt eine Weile das Tal der Warche. Hier blühen von Ende März bis weit in den April hinein die wilden Narzissen. Dort wo unser Wanderweg die nächste Straße erreicht biegen wir im Bogen rechts ab und überqueren unten erneut die Warche. Auf der anderen Seite steigt die schmale Straße in Richtung Bütgenbach. In einer Linkskurve, kurz bevor wir die Bahnunterführung erreichen, zweigt rechts ein Weg ab und man erklimmt den alten Bahndamm. Oben angekommen geht es wieder links weiter um dann doch schon nach etwa 400 Meter den Bahndamm wieder zu verlassen. Da wir links vom Bahndamm sind müssen wir nun durch den kleinen Tunnel durch auf die rechte Seite wechseln. Im Tal erreichen wir am Ortseingang von Bütgenbach die Landstraße N467.

Hier biegen wir links ab, gehen über einen Parkplatz und unter dem Bogen der mächtigen Eisenbahnbrücke hindurch weiter ins Tal. Kurz nach der Wasseraufbereitungsanlage auf der rechten Straßenseite biegt ein schmaler grasbewachsener Pfad von der Straße ab. Wir überqueren wieder die Warche, und müssen nun über einen (steilen) Anstieg mit hohen Holzstufen hinauf. Oben angekommen stehen wir vor der Staumauer von Bütgenbach.

3,6 Km BUTGENBACH (NORD)

Unser GR56 führt nun über die Staumauer zur anderen Seite, aber das ist schon die nächste Etappe.

Wir folgen jetzt das Seeufer bis zum Zentrum des Dorfes (500 M).

Ende der Etappe in Bütgenbach.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug: www.belgianrail.be

Mit dem Bus:  www.infotec.be

 

Parken

Bitte benutzen Sie den Anfahrtsplaner.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Topo Guide - GR 56 - Cantons de l'Est et Parc Naturel des Hautes Fagnes – Eifel
16 EUR - Webshop ostbelgien.eu

Kartenempfehlungen des Autors

Broschüre & Karte "Auf GR-Wegen durch Ostbelgien"

Informationen über Pauschalreisen in Ostbelgien

Gratis verfügbar im Webshop auf www.ostbelgien.eu 

--

Wanderkarte  Am Fusse des Venns

IGN - 1:25.000 Rund um den See von Bütgenbach - Wanderkarte / IGN - 1:25.000

www.ostbelgien.eu - Tourist Shop

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 Diese Vorschläge wurden automatisch erstellt.
Schwierigkeit
schwer
Strecke
22,8 km
Dauer
7:27 Std
Aufstieg
259 hm
Abstieg
488 hm
Etappentour

Statistik

: Std
 km
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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