Lanzerath - "Denkmäler der Ardennenoffensive"

Lanzerath war während des Zweiten Weltkrieges ein bedeutender Schauplatz der Ardennenoffensive. Heute erinnern zwei Denkmäler an diese Ereignisse.

Beschreibung

In der Morgendämmerung des 16.Dezember 1944 werden 18 US Soldaten des 394. Rgt. für Aufklärungs-und Spionageabwehr ausgesucht. Sie sollen Augen und Ohren des Regiments sein. Sie beziehen Stellung in Schützengräben nordwestlich von Lanzerath. Gegen 05.30 Uhr werden sie von massiven Artillerie-Feuer geweckt. Die Ardennerschlacht hat begonnen. Einige Stunden lang blockieren sie die deutschen Fallschirmjäger des 9. Fallschirmjäger-Rgt.

Den amerikanischen Soldaten ist die Munition ausgegangen. Sie werden gefangen genommen und nach Lanzerath in ein Wirtshaus gebracht. Gegen 23 Uhr kommt ein deutscher Offizier in das Haus, in der sich Leutnant L. Bouck & seine Männer befinden. Es ist der SS Oberst Jochen Peiper der wissen will, warum er einen ganzen Tag verloren hat...Er ahnt nicht, dass der 20jährige junge US Leutnant mit 15 Soldaten den deutschen Vorstoß aufgehalten hat.

Am nächsten Tag mussten die Gefangenen nach Stadtkyll marschieren. Von dort sind sie dann in Gefangenenlager nach Hammelburg (per Zug) transportiert worden. SS Oberst Peiper hat erst viel später die wahre Geschichte herausgefunden.

Der Aufklärungszug wurde später in seiner Heimat wegen seiner Tapferkeit hoch dekoriert.

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Lanzerath - "Denkmäler der Ardennenoffensive"
4760 Büllingen