31. Tage des offenen Denkmals

07.09.2019 - 08.09.2019

Am 2. Wochenende im September finden die Tage des offenen Denkmals statt. Europaweit öffnen an diesem Wochenende tausende Kulturdenkmäler ihr Angebot für eine freie Besichtigung. Das diesjährige Motto lautet: „Das Kulturerbe putzt sich heraus!“.

1989 öffneten die Kulturdenkmäler Belgiens zum ersten Mal ihre Pforte zum „Journée du Patrimoine“ (Tag des offenen Denkmals). 1993 wurde dieser Tag zu Tagen ausgeweitet und seither steht die Veranstaltung jedes Jahr unter einem anderen Thema. Mal geht es um das industrielle und soziale Erbe, mal um das ländliche oder das archäologische Erbe, oder um das militärische oder mittelalterliche Erbe. Seit 1994 ist der Zutritt zu den Denkmälern an den Tagen des offenen Denkmals gratis.

Auftaktveranstaltung Freitag 6. September
OPEN AIR KINO am Stellwerk des Raerener Bahnhofs

Open Air Kino: gegen 20.30 Uhr
Bahnhofscafé: FR ab 18 Uhr
Treffpunkt: Stellwerk Bahnhof Raeren, Langenbend, Raeren
Parkplatz: am Bahnhof Raeren, Fußweg zwischen Bahnhof und Stellwerk (Taschenlampen für den Heimweg mitbringen)
Organisation: Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft

2017 war der ehemalige Raerener Bahnhof Drehort und Kulisse des Kinofilmes „Liliane Susewind – Ein tierisches Abenteuer“. 2018 kam der Film in die Kinos und begeisterte nicht nur viele Kinderherzen. Der Film startet sobald die Sonne untergegangen ist, um ca. 20.30 Uhr am Stellwerk. Das Bahnhofscafé bietet Getränke und Snacks vor dem Film an. Eigene Sitzgelegenheiten (Campingstühle oder Decken) können mitgebracht werden.

+++Thematische Führung „Der eiserne Schatz von Raeren - Auf den Spuren des Vertrags von Versailles“ mit Manfred Hirtz um 18 Uhr, ohne Anmeldung, Dauer: 1,5 Stunden, Treffpunkt Bahnhofsgebäude (Bahnhofsstraße) +++
 



Geführte Busrundfahrten: Restaurierte Denkmäler

Fahrt 1: Eupen – Lontzen - Kelmis

Abfahrt: SO um 13 Uhr
Treffpunkt: Bahnhof Eupen, Bahnhofstraße 2, Eupen
Anmeldung erforderlich: 087/596 357 oder kulturerbe@dgov.be
Organisation: Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft

Ab dem Bahnhof in Eupen geht es mit dem Bus in Begleitung von Gästeführern zur reich ausgestatteten Villa Peters im Bellmerin in Eupen. Nach langem Leerstand und nun fertiggestellter Restaurierung  ist sie ab September das neue Zuhause der Musikakademie. Danach wird die St. Hubertus Kirche in Lontzen besucht. Altäre und Wandmalereien wurden in den letzten Jahren aufwendig restauriert, so dass die Kirche wahrlich in neuem Glanz erstrahlt. Die nächste Station ist das Museum Vieille Montagne in Kelmis, welches im letzten Jahr ins geschichtsträchtige ehemalige Direktionsgebäude der Vieille Montagne eingezogen ist. Zum Schluss geht es zurück nach Eupen zum ehemaligen Kloster Heidberg, das heute eine Bildungs- und Tagungsstätte ist.

Fahrt 2: Amel/ Rocherath/Wirtzfeld/ Bütgenbach

Abfahrt: SO um 13 Uhr in Eupen / um 13.45 Uhr in Amel
Treffpunkt: um 13 Uhr: Bahnhof Eupen, Bahnhofstraße 2, Eupen          
um 13. 45 Uhr: St. Hubertus Kirche Amel, Kirchweg 173, Amel
Anmeldung erforderlich: 087/596 357 oder kulturerbe@dgov.be
Organisation: Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft

Der Bus startet um 13 Uhr ab dem Bahnhof in Eupen und fährt auf direktem Weg nach Amel zur ersten Station der Rundfahrt, dem barocken Marktkreuz. Dort erwartet Sie Andreas Hartmann, der das Marktkreuz an der St. Hubertus Kirche fachgerecht restauriert hat. Er gibt Auskünfte zum Objekt und zu seinen durchgeführten Arbeitsschritten. Danach führt der Weg nach Rocherath zu einem umgebauten Gebäude aus dem 19. Jh., welches ein gutes Beispiel für eine Gebäudemodernisierung bei Erhalt der Bausubstanz ist.  Im Anschluss führt der Weg nach Wirtzfeld. Dort wurde Anfang des Jahres die Restaurierung einer Kreuzwegstation aus dem 18. Jh. abgeschlossen; auch hier wird Andreas Hartmann über seine Arbeit berichten. Die letzte Station in der Runde ist die Kirche St. Stefanus in Bütgenbach. Neben einer beeindruckenden Kirche aus dem 20. Jh., gibt es eine reiche mittelalterliche Ausstattung aus einer Vorgängerkirche zu besichtigen, u.a. das Steinepitaph von Johann Reinhard von Bulich. Dieses war im Rahmen einer Studienarbeit Objekt einer vertieften Untersuchung zum Zustand, zur Farbigkeit und zur Restaurierung.  



Amel

Barockes Marktkreuz

Öffnungszeiten: SA und SO von 10 – 18 Uhr
Adresse: An der St. Hubertus Kirche, Kirchweg 173, Amel

Das hohe Rotsandsteinkreuz von 1722 entspricht dem ländlichen Barock und wurde wahrscheinlich im Kylltal (Deutschland) angefertigt. Das Kreuz hatte durch die Ardennenoffensive Schäden genommen. Es wurde im Jahr 2017 fachgerecht restauriert und an seinen neuen Standort versetzt. Eine Schautafel vor Ort informiert über die Geschichte des Objektes und seine Restaurierung.



Büllingen/Wirtzfeld

Kreuzwegstation der sieben Schmerzen Mariens

Öffnungszeiten: SA und SO von 10 – 18 Uhr
Adresse: Kreuzung Zur Holzwarche, Wirtzberg, Kirchenseite in Wirtzfeld/Büllingen

Von den eigentlich sieben Stationen aus dem 18. Jh. am Weg von Wirtzfeld nach Büllingen sind heute nur noch vier erhalten. Sie sind unterschiedlich stark beschädigt, im letzten Jahr wurde eine erste Station restauriert. Eine Schautafel vor Ort informiert über die Geschichte des Objektes und seine Restaurierung.



Bütgenbach

Mittelalterliche Steinepitaphe

Öffnungszeiten: SA und SO: 10 – 18 Uhr
Führungen (Kirche): SA um 14 Uhr, SO um 11 und 14 Uhr
Anmeldung für Führung erforderlich: 087/596 357 oder kulturerbe@dgov.be
Adresse: Kirche St. Stefanus, Marktplatz 8, Bütgenbach
Organisation: Kirchenfabrik St. Stefanus Bütgenbach

Die Studentin Svenja Springer der TH Köln beschäftigte sich in ihrer Bachelorarbeit eingehend mit dem beeindruckenden Steinepitaph des Johann Reinhard von Bulich aus dem 16. Jh. Sie stellte u.a. fest, dass das Epitaph teilweise farbig bemalt war. Ziel der Arbeit war die Erarbeitung eines Restaurierungskonzeptes. Eine Schautafel vor Ort informiert über die Geschichte des Objektes und stellt das Konzept vor. Bei Führungen kann auch die gewagte neuromanische Kirche aus dem 20. Jh. nach Plänen des Architekten Cunibert entdeckt werden.



Eupen

Stadtmuseum Eupen

Öffnungszeiten: SA und SO von 10 – 17 Uhr
Führungen: Deutsch: SA und SO um 10 Uhr, Französisch: SA und SO um 15 Uhr
Anmeldung für Führung erforderlich: 087/596 357 oder kulturerbe@dgov.be
Adresse: Gospertstraße 52-54, Eupen
Organisation: Stadtmuseum Eupen

1697 wurde dieses Stadthaus vom Aachener Kaufmann Nikolaus Pelzer erworben und umgebaut. Es steht für eine Zeit, in der Eupen durch die Herstellung feiner Wolltuche zum Textilzentrum ersten Ranges wurde. Seit 1980 beherbergt es das Stadtmuseum. Nach einer längeren Umbauphase ergänzt ein moderner Flügel den neu strukturierten Museumsbetrieb. Im Inneren lehnen die Gebäude diskret aneinander und bilden eine Einheit. Das Museum kann auf eigene Faust entdeckt werden. An beiden Tagen werden Führungen zur Baugeschichte des Hauses angeboten. Eine Sonderausstellung zum Thema „Das Kulturerbe putzt sich heraus“ zeigt Restaurierungsbeispiele an Denkmälern aus den letzten 10 Jahren.

Orgelkonzert für Kinder

Konzert: SO um 17 Uhr
Adresse: Kapelle des Klosters Heidberg, Bahnhofstraße 4, Eupen

Mit fröhlichen Stücken von Antonio Vivaldi, Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozart entführt der Kurator Fabien Moulaert Kinder ab 3 Jahre in die Klangwelt der Orgelmusik und gibt Erklärungen zum Anfassen zur Funktionsweise der Orgel.

Musik in der Villa Peters im Bellmerin

Öffnungszeiten: SA von 14 – 18 Uhr, SO von 10 – 18 Uhr
Führungen: SA um 15 Uhr, SO um 14 Uhr
Konzert: SA um 16 Uhr, SO um 15 Uhr
Anmeldung für Führung und Konzert erforderlich: 087/596 357 oder kulturerbe@dgov.be
Adresse: Bellmerin 37, Eupen
Organisation: Musikakademie der Deutschsprachigen Gemeinschaft

Die für den Industriellen Arthur Peters in der Blütezeit der Tuchindustrie erbaute Villa im Bellmerin öffnet nach Umbau und Restaurierung ihre Türen. Neue Bewohnerin ist die Musikakademie der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Das reich ausgestattete Gebäude kann auf eigene Faust oder geführt besichtigt werden. An beiden Tagen geben Schüler und Lehrer im Kammermusiksaal ein Konzert kammermusikalischer Werke in Klavierbegleitung.

Haus Mefferdatis, Gospertstraße 56

Öffnungszeiten: SA und SO von 10 – 18 Uhr
Pianokonzert: SA und SO um 11 und 15 Uhr
Anmeldung für Konzert erforderlich: 087/596 357 oder kulturerbe@dgov.be
Adresse: Gospertstraße 56, Eupen
Organisation: Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft  

Dieses große Bürgerhaus wurde im ersten Viertel des 18. Jhs. erbaut und wird dem Aachener Architekten Laurenz Mefferdatis zugeschrieben. Sicher ist, dass Mefferdatis der angesehenste Architekt der Region war, als der Tuchkaufmann und Schöffe Eupens Leonard Roemer-Leonards den Bau des Hauses 1719 in Auftrag gab. Zwischen 2012 und 2015 wurde das Gebäude zu Wohnungen umgebaut. Es kann auf eigene Faust teilweise besichtigt werden. Geöffnet werden die Tordurchfahrt, der Innenhof, der Eiskeller, das Treppenhaus und ein Raum im Erdgeschoss. An beiden Tagen wird Stefan Pitz, ein Bewohner des Hauses, 20-minütige Pianokonzerte geben.

Haus Kaperberg 31

Öffnungszeiten: SA und SO von 10 – 18 Uhr
Adresse: Kaperberg 31, Eupen

Das große Bürgerhaus wurde um 1745 durch den Eupener Bürgermeister Renerus Schouff erbaut. Im Haus befindet sich noch ein Großteil der Ausstattung aus dem 18. Jh., besonders zu erwähnen sind das breite Treppenhaus und den zahlreichen Kaminen des italienischen Stuckateurs Petrus Nicolaas Gagini. Nach einer ersten Restaurierungsphase des Erdgeschosses im Jahr 2009 folgt nun das 1. Obergeschoss, um es im Respekt des Denkmals den heutigen Wohnbedürfnissen entsprechend umzubauen. Die Hauseigentümer geben Informationen zu den bisher erfolgten und anstehenden Umbaumaßnahmen.

Freitreppe Haus Auf’m Rain 2

Öffnungszeiten: SA und SO von 10 – 18 Uhr
Adresse: Auf’m Rain 2, Eupen
Organisation: Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft  

Der Treppenaufgang aus Blaustein mit gusseisernem Geländer aus dem 18. Jh. wurde im letzten Jahr fachgerecht restauriert.  Das dazugehörende Haus ist auf drei Fassaden mit Schiefer verkleidet. Es ist aus zwei ineinander geschachtelten Teilen zusammengesetzt. Bei dem älteren Teil handelt es sich um ein kleines Fachwerkhaus, welches vollkommen in den heutigen Bau integriert ist. Eine dendrochronologische Untersuchung datiert das Fachwerkhaus zwischen 1560 und 1570. Sein heutiges Erscheinungsbild erhielt das Gebäude im 18. Jh. Eine Schautafel vor Ort informiert über die Geschichte des Gebäudes und seine Restaurierung. Ein paar Schritte die Straße hinauf befindet sich ein weiterer Treppenaufgang, dessen Herkunft noch ungeklärt ist.


Restaurierung des Pontiac 1951 Chieftain

Öffnungszeiten: SA und SO von 10 – 18 Uhr
Erklärungen: SA und SO von 14 – 18 Uhr
Adresse: Innenhof der Regierung, Klötzerbahn 32, Eupen
Organisation: Oldtimerclub Nikolaus-Auto VoG

Ein über 60 Jahre alter Oldtimer wird zurzeit aufwändig restauriert, denn dieses Fahrzeug hat eine ganz besondere Geschichte. Tausende Kinder im Eupener Land erhielten in den sechziger bis neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts in der Vorweihnachtszeit stets Besuch von St. Nikolaus in diesem Pontiac. Auf abenteuerlichen Wegen und nach langen Jahren kehrte dieser legendäre Straßenkreuzer wieder nach Eupen zurück.



Kelmis – La Calamine

Museum Vieille Montagne

Öffnungszeiten: SA und SO von 10 – 18 Uhr
Treffen und Vorführungen „Lüttich. Wiege der Kultur Zink“: SA und SO um 10.30, 13.30 und 15.30 Uhr (nur Französisch)
Führungen: Deutsch: SA und SO um 10, 13 und 16 Uhr, Französisch: SA und SO um 12 und 17 Uhr
Rundgang für Kinder ab 6 Jahre: SA und SO um 11 und 14.30 Uhr
Anmeldung für Führungen erforderlich: 087/596 357 oder kulturerbe@dgov.be
Adresse: Lütticherstraße 278, Kelmis
Organisation: Museum Vieille Montagne

Die Heimat des neuen Museums Vieille Montagne ist das ehemalige Verwaltungsgebäude der „Société Anonyme des Mines et Fonderies de Zinc de la Vieille Montagne“ aus dem Jahr 1910. Das Gebäude ist das markanteste Zeugnis des Zinkerzbergbaus in der Gemeinde Kelmis und größtenteils im Originalzustand erhalten. Im Museum kann die faszinierende Geschichte eines kleinen Gebietes, das wegen seiner Bodenschätze begehrt war, erlebt werden. Das Gebäude kann auf eigene Faust erkundet werden. Zusätzlich werden die folgenden Aktivitäten angeboten:

Informationen und Vorführungen „Lüttich, Wiege der Kultur Zink“: Treffen eines Zink-Facharbeiters, der die Restaurierung des Daches vorgenommen hat.
Thematische Führung „Moresnet-Paris. Zink Connections“: ein Rundgang von einer Stunde auf den Spuren der ehemaligen Industrieanlagen und die Einführung von Zink als neues Baumaterial.
Kinderprogramm: Spielerischer Rundgang für Kinder ab 6 Jahre zum Thema Zink mit Anmeldung, Einrichtung einer Kreativ-Ecke „Zink und Architektur“.
Ausstellung „Von einem Museum zum anderen“: Geschichte des Gebäudes und des Museums.

Programme pour enfants : Visite ludique avec inscription pour les enfants à partir de 6 ans sur le thème du zinc, aménagement d'un coin créatif « Zinc et Architecture ».
Exposition « Von einem Museum zum anderen » (NdT : « De musée en musée ») : Histoire du bâtiment et du musée.



LONZTEN

Wandmalereien in der St. Hubertus Kirche

Öffnungszeiten: SA 14 – 18 und SO von 13 – 18 Uhr
Führung: SA und SO um 15.30 Uhr (Deutsch) und 16.30 Uhr (Französisch)
Anmeldung für Führung erforderlich: 087/596 357 oder kulturerbe@dgov.be
Adresse: Kirche St. Hubertus, Schlossstraße 46, Lontzen
Organisation: Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft  

Die Kirche wurde nach Plänen des bekannten Architekten J. Moretti um 1770 erbaut und Anfang des 20. Jh. durch beeindruckende Wandmalereien im Art-Déco-Stil bereichert. Der Innenraum der Kirche ist ein seltenes Zeugnis einer architektonischen Einheit bestehend aus Bildprogramm und Ausstattung. Die Wandmalereien und Altäre wurden 2013 und 2017 umfassend restauriert und erstrahlen seitdem in neuem Glanz.



RAEREN

Gelände des ehemaligen Raerener Bahnhofs

Öffnungszeiten: SA und SO von 10 – 18 Uhr
Thematische Führung FR um 18 Uhr und SO um 15 Uhr „Der eiserne Schatz von Raeren - Auf den Spuren des Vertrags von Versailles“, Dauer: 1,5 Stunden, Treffpunkt Bahnhofsgebäude (Bahnhofsstraße)
Verpflegung vor Ort
Adresse: Bahnhof Raeren, Langenbend/Bahnhofstraße, Raeren
Organisation: Gemeinde Raeren, AVES-Raeren, Eisenbahnfreunde Grenzland, Bahnhofscafé

Der Bahnhof in Raeren mit seinen technischen Anlagen ist ein bedeutendes Zeugnis der Eisenbahngeschichte des auslaufenden 19. Jh. Der starke Rückgang des Eisenbahnbetriebes im 20. Jh. hat in Raeren zum Erhalt der Anlage geführt. Seit einigen Jahren gibt es Bemühungen dem Gelände mit frischen Ideen eine neue touristische und didaktische Nutzung zu geben. Bei Führungen und einem ausgeschilderten Rundgang können das Gelände und die beiden Stellwerke erkundet werden. AVES-Raeren hat im kleineren Stellwerk ein neues Zuhause gefunden und informiert dort über den Natur- und Artenschutz. Die aktiven Eisenbahnfreunde Grenzland zeigen Interessantes aus ihren Fahrbeständen und das Bahnhofscafé sorgt an beiden Tagen für das leibliche Wohl.


EXKURS - RUNDWEG: Beschilderter Stiegelweg zwischen Bahnhof und Töpfereimuseum, 6 km.
 

Ausstellung: Faszination in Ton – Reloaded

Führungen: SA und SO um 11, 13 und 15 Uhr (30 Minuten)
Treffpunkt: Eingang des Töpfereimuseums Raeren
Organisation: Töpfereimuseum Raeren, http://www.toepfereimuseum.org

Seit einem Vierteljahrhundert organisiert das Töpfereimuseum Raeren nicht nur den jährlichen EUREGIO-Keramikmarkt an der Burg Raeren, sondern es sammelt auch zeitgenössische Keramik. Diese Sammlung von inzwischen mehr als 250 Objekten ist aus der Vergabe des jährlichen EUREGIO-Keramikpreises entstanden, der anlässlich des Marktes vergeben wird. So entstand ein Überblick über die vielfältige Entwicklung der europäischen Keramik. Erstmals wird diese Ausstellung neben den Objekten nicht nur multimediale Elemente aufweisen, sondern auch neue interaktive Möglichkeiten für den Besucher.

Praktische Informationen

Datum & Uhrzeit :
07.09.2019 - 08.09.2019

Ort :
Ostbelgien

T. +32 (0)87 59 63 00

E. ministerium@dgov.be
H. www.ostbelgienkulturerbe.be

Preis
Gratis