Ostbelgien-Triathlon vereint Sport, Natur und Nachhatligkeit

Veröffentlicht am 07.07.2019

Tourismusagentur

Wer hätte bei der Premiere des „Eupen-Triathlons“ im Jahr 1984 damit gerechnet, dass er 2019 immer noch erfolgreich stattfindet! Und tatsächlich: Dieses Jahr findet vom 3. bis 4. August 2019 die 35. Auflage statt – viele Neuerungen inklusive.

Gerade einmal 117 Athleten gingen 1984 im Eupener Wetzlarbad beim ersten Eupen-Triathlon an den Start. 2019 werden bei der 35. Auflage rund 1200 Athleten in der Hauptstadt Ostbelgiens erwartet. Aber nicht nur die Teilnehmerzahlen sprechen für den Erfolg dieses Triathlons. Das Sport-Event hat sich mittlerweile auch über die Stadtgrenzen hinaus einen Namen gemacht – mit Teilnehmern aus den Benelux-Staaten, aus Nordfrankreich, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Viele Sportler nehmen die lange Anreise in Kauf, da sie neben der perfekten Organisation auch die einzigartige Kombination aus Sport und Natur schätzen. Denn spätestens seit der Verlegung des Triathlons an die Wesertalsperre im Jahr 1999 ist genau dieser Mix ein Highlight dieser Veranstaltung.

Neuer Name, neues Konzept

Dieses Jahr läuten die Organisatoren eine neue Ära des beliebten Triathlons ein. Aufgrund des internationalen Charakters soll das Event zukünftig den Namen „Ostbelgien-Triathlon“ tragen. Auf organisatorischer Ebene werden anstelle von zwei nun mit der Mitteldistanz, Olympische Distanz, Sprintdistanz und Mixed Team Relay (Wertung BENELUX CUP)  vier Wettkämpfe angeboten. Die Mitteldistanz geht dabei ganz neue Wege! Nach dem Schwimmen in der Wesertalsperre geht es auf dem Rad in den Naturpark Hohes Venn. Anschließend folgt die Abfahrt auf perfektem Asphalt Richtung Eupen und ein knackiger Anstieg führt wieder hoch auf die Staumauer. Die finalen Laufrunden führen schließlich vorbei am Ufer der Talsperre bis zum Forsthaus und zurück.

Weltweit einer der ersten „CO2-neutralen Triathlons“

Zudem sollen sich ab diesem Jahr die Bereiche Umweltschutz und Nachhaltigkeit wie ein roter Faden durch sämtliche Ebenen der Veranstaltung ziehen. „Langfristig haben wir die Vision, zu 100 Prozent ein CO2-neutraler Triathlon zu werden“, verrät Olivier Henz vom Triathlon Team Eupen. Mit diesem Vorhaben wäre der „Ostbelgien-Triathlon“ weltweit Vorreiter. Zurzeit sprechen die Organisatoren verschiedene Szenarien durch. Los geht es bei der An- und Abfahrt. So ist geplant, den Teilnehmern zukünftig vorab Alternativen zum Individualverkehr an die Hand zu geben. „Unsere Studien haben nämlich gezeigt, dass im letzten Jahr alleine durch die An- und Rückreise aller Teilnehmer 170.000 km mit dem Auto gefahren und dementsprechend hohe CO2-Emissionen produziert wurden“, gibt Henz zu bedenken. Natürlich wird es nicht für jeden Teilnehmer möglich sein mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Unvermeidbare Emissionen sollen daher in einem Klimaschutzprojekt der dritten Welt kompensiert werden.

Von der „Fahrradgarderobe“ bis zum Designpokal

In Kooperation mit der SOS-Hilfe Eupen soll außerdem eine Art Fahrradgarderobe und -werkstatt eingerichtet werden. So können Besucher ihr Fahrrad während des Aufenthalts unkompliziert und gut bewacht parken, Triathleten bei Pannen aber auch reparieren lassen. Auch handelsübliche Plastikpokale sollen bei dieser Veranstaltung schon bald der Vergangenheit angehören. Mit dem Eupener Künstler und Designer Kaspar Hamacher wird zurzeit an einer kunstvollen Alternative aus Holz gefeilt. Die Müllproblematik nehmen die Veranstalter ebenfalls in den Blick. Insbesondere Plastikbecher, die bei der Veranstaltung verteilt werden, sollen schon bald durch recyclebare Alternativen ersetzt werden. „Wir haben sehr viele Ideen und hoffen, das ein oder andere bereits dieses Jahr umsetzen zu können“, so Henz.


Mehr Informationen zum Konzept und zur Anmeldung finden Sie unter www.ostbelgientriathlon.be oder unter www.ostbelgieninfo.be


Für weitere Auskünfte:
Joëlle-Anna Janssen,
Referentin für Standortkommunikation
087 876 747,